Pressemitteilung des Spandauer Mietervereins v. 04.08.2012

Eigentümer und Verwalter diskreditieren den Verein

Statt sich um die Belange der Mieter zu kümmern und die marode Bausubstanz zu erneuern, die unter anderem durch Schimmelbefall sehr auffällig wurde, erhöht der Vermieter gleich auf 20 % die Mieten. Unsere bisherigen Überprüfungen haben erbracht, dass diese nach dem Berliner Mietspiegel und unter Berücksichtigung der Merkmalgruppen nicht gerechtfertigt sind. Mal ist als Ansprechpartner die Parkviertel-Kladow GmbH & Co KG ein Ansprechpartner und ein anderes Mal kommt die Immobilienfirma KI-FA ins Spiel. In wie weit jetzt die Kaufverträge zwischen dem neuen Eigentümer und der Bundesanstalt für Immobilien (BIMA) rechtswirksam geworden sind, bleibt völlig im Dunkeln. Die Anwohner am Kladower Damm wurden bisher von uns sehr gut beraten und verschiedene Erfolge und Verbesserungen haben sich für die Mieter eingestellt. Der Geschäftsführer G agiert in einer Art und Weise, dass nur ständige Widersprüche gegen seine Handlungsweise die Mieter vor noch größerem Ungemach schützen. Wir werden jedenfalls auch zukünftig unseren Einsatz für die Mieter ggf. erhöhen und somit ist in Absprache mit der Bürgerinitiative Vorort eine neue Mieterversammlung am 09.September 2012, 11.00 Uhr im Clubhaus angesetzt. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Carports und Mietergärten eingerichtet werden, um noch mehr Mieteinnahmen für den Eigentümer zu erzielen, zumal auch Mieter negativ betroffen sind, die sich in Ihrer Wohnqualität durch die Sondernutzungsflächen eingeschränkt fühlen.
Die Schwelle des Anstand haben sie jetzt überschritten, durch eine völlig groteske Maßnahme, durch einen Mitarbeiter der Verwaltung Herr H. (dieser wurde von einem Mieter beobachtet) wie er die kopierte 1. Seite der Regionalzeitung „Spandauer Volksblatt“ an die Hausmitteilungsflächen anbrachte, um darüber zu informieren, dass ein Rechtsanwalt in Haft genommen wurde, der seit einem Jahr auch Mitglied in Spandauer Mieterverein e.V. ist. Die Anschuldigungen gegen ihn liegen weit vor dieser Zeit und haben für den Verein und ihre Mitglieder keinerlei Bedeutung. Die betroffenen Mieter werden klug genug sein um zu unterscheiden zwischen dem Verein und dem möglichen Verhalten eines Einzelnen der hier öffentlich an den Pranger gestellt wird, um unseren Verein zu diskreditieren.

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Mieterhöhung

Liebe Mitstreiter,

wir werden das Thema am Mittwoch (08.08.12) im Spandauer Mieterverein besprechen, danach werde ich die entsprechenden Informationen weitergeben. Daß allerdings Zweifel angebracht sind,  bedarf vermutlich keiner weiteren Erläuterung.

Beste Grüße

Robert Houben

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Gewitter und Hagel am 02.08.2012

Das Gewitter hat ja hier für recht heftigen Hagel gesorgt, der das eine oder andere Auto auch erwischt haben dürfte.

Bislang habe ich keinen Hinweis darauf, daß hier ein Sammelgutachten erstellt werden wird, sollte sich in der Richtung etwas tun, gebe ich hier Bescheid.

 

Liebe Grüße

Robert Houben

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Mieterversammlung/Grillen am Pfingssonntag (27.05.2012, 17:00 Uhr)

Liebe Mitstreiter,

 

auch an dieser Stelle noch einmal die Erinnerung an das auf der letzten Mieterversammlung verabredete Treffen zum gemeinsamen Grillen.

Sofern der Parkplatz bei Haus Nr. 228/232  frei ist, darf ich dieses Stelle vorschlagen, alternativ das gesperrte Straßenstück entlang des Urwaldes zum Golfplatz hin.

Mit Getränken, Grillgut und Sitzgelegenheiten versorgt sich bitte jeder selbst, für ausreichenden Gesprächsstoff sollte gesorgt sein.

Einige Punkte, die wohl von allseitigem Interesse sein dürften:

– Nebenkostenabrechnung
– welche Bereiche sind von der aktuellen “Flurräumung” betroffen
– bekannte und dennoch nicht behobene Mängel

Vielleicht findet sich ja bei der Gelegenheit auch noch der eine oder andere Freiwillige, der die Bürgerinitiative tatkräftig unterstützen will – ob in der Vorbereitung von Mieterversammlungen oder hier bei der Gestaltung des Internetauftritts der BI.

 

Bis dahin noch eine gute Woche und beste Grüße

Robert Houben

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Nebenkostenabrechnung 2009/2010

Liebe Mietleidende,

der Bote der BImA hat zugeschlagen und uns die Nebenkostenabrechung 2009/2010 in den Briefkasten gesteckt.

Mein Eindruck nach dem ersten Überfliegen: ein wenig ausführlicher und deutlich günstiger als vor einem Jahr – obwohl (zumindest auf mich bezogen) eine wesentliche Änderung im Heizverhalten etc. eigentlich nicht vorlag. Ich werde in den kommenden Tagen die Abrechnungen mal intensiv vergleichen.

Über Feedback – in Form von Kommentaren würde ich mich sehr freuen, damit ich absehen kann, ob es eine generelle “Preissenkung” gab …

Beste Grüße

Robert Houben

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Umlagefähigkeit von Straßenreinigungsgebühren

Liebe Mietleidende,

wieder einmal erreicht mich ein “Häppchen”, welches die Verfahrensweisen unseres Vermieters aufzuzeigen geeignet ist:

Das Kammergericht Berlin hat sich unter dem Aktenzeichen 8 U 179/06 zur Umlagefähigkeit von Straßenreinigungsgebühren geäußert und geurteilt, daß diese nicht umlagefähig sind, wenn die Gebäude nicht über eine schlichte Zufahrt erschlossen sind.

Für uns bedeutet das: die Gebühren für die Straßenreinigung des Kladower Damms sind für die Siedlung selber nicht umlagefähig. Das Amtsgericht Spandau hat in einem Verfahren zu erkennen gegeben, daß es dieser Ansicht jedenfalls folgen will. Die BImA hat daraufhin die Klage zurückgezogen.

Wieder ein kleines Indiz dafür, daß die Nebenkostenabrechnungen der BImA anscheinend von einer gewissen Großzügigkeit gekennzeichnet sind – allerdings nicht zu Gunsten der Mieter.

Liebe Grüße

Ihr Robert Houben

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Informationsveranstaltung des Spandauer Mietervereins für Verbraucherschutz e.V.

Liebe Leidensgenossen,

am 06.04.2011 findet um 19:00 Uhr eine Informationsveranstaltung des Spandauer Mietervereins für Verbraucherschutz e.V. statt. Unter anderem wird dabei von den Rechtsanwälten über den aktuellen Sachstand in den Auseinandersetzungen mit der BImA berichtet. In den laufenden Prozessen sind einige erfreuliche Entscheidungen ergangen. Veranstaltungsort ist das Mehrgenerationenhaus, Im Spektefeld 26, 13589 Berlin.

Ich bitte um zahlreiche Teilnahme!

Liebe Grüße

Ihr Robert Houben

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Nach einer längeren Funkpause …

… die vor allem den beruflichen Belastungen geschuldet war, hier ein paar aktuelle Dinge:

  1. Die BiMA meldet sich verstärkt mit der Bitte um Begleichung der Nebenkostennachforderung. n den Schreiben ist allerdings kein Wort von z.B. der Nichtwahrnehmung von Vertragsoptionen hinsichtlich der Gaslieferungen. Ergo ist die BImA nach wie vor in Erklärungsrückstand hinsichtlich der immensen Nebenkostenforderungen.
  2. Als krönendes “Sahnehäubchen” hatte ich das besondere Vergnügen ebenfalls zur Zahlung aufgefordert zu werden – ich hätte ja keinen Widerspruch eingelegt. Mal ehrlich: wie wahrscheinlich wird es sein, daß ich als a) Sprecher der Bürgerinitiative und b) Mitglied des Präsidiums des Spandauer Mietervereins für Verbraucherschutz KEINEN Widerspruch eingelegt habe. Allem Anschein nach sind meine Schreiben aus Dezember 2009 und Mai 2010 auf dem Postweg verloren gegangen … es würde mich sehr interessieren, ob sich hier ggf. eine Regelmäßigkeit abzeichnet.

Ich werde versuchen, mal ein paar Antworten aus der BImA heraus zu kitzeln …

Liebe Grüße

Robert Houben

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Bürgerversammlung 06.06.2010 um 11:00 Uhr

Liebe Mitstreiter,

ich darf sie zur Mieterversammlung am 06.06.2010 um 11:00 Uhr in das Restaurant des Campingplatzes (Krampnitzer Weg 111-117) einladen.

Ich freue mich auf eine möglichst zahlreiche Teilnahme!

Liebe Grüße

Ihr Robert Houben

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Betriebskostennachforderung …

Manchmal geht mir auch etwas durch die Lappen, ich habe das Gefühl, mittlerweile eine Sekretärin brauchen zu können :-)

Also in aller Kürze:

“Bezüglich der noch offenen Betriebskostennachforderungen hat meine Direktion Berlin eine Mahnsperre eingerichtet. Frau Schreiber versicherte mir, dass nunmehr deshalb keine Mahnungen mehr an die Mieter ergehen sollten, bis die Frage der Nachzahlungen geklärt sei. Soweit dennoch einzelne Mieter Mahnungen erhielten, könne es sein, das diese wegen anderer Forderungen ergingen. Die betroffenen Mieter können sich zur Klärung des Sachverhaltes gerne direkt an die zuständigen Bearbeiter in Berlin wenden.” (BImA Bonn v. 11.05.10)

Liebe Grüße

Robert Houben

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